Fliegenplize schön zum Fotografieren, aber sehr giftig. Ein Waldspaziergang im September.

Die Bilder wurden mit einem 100er Makro-Objektiv an der Canon 5D IV erstellt. Die Blende wurde im Bereich zwischen Blende 8 und Blende 11 eingestellt. Die ISO betrug ISO 100, die Belichtungszeit hat die Kamera errechnet.

Diesemal wurde kein Stativ, sondern einen Bohnensack benutzt. Die Kamera wurde mit Hilfe des Bohnensacks direkt auf dem Boden ausgerichtet.

Zusätzlich wurden einige Bilder mit einem Blitz und einer CTO-Folie (Orange Farbfolie) bzw. ein weiterer Blitz ohne Folie benutzt. Mit dem Blitz und der CTO-Folie kann die Sonne simuliert werden. Ohne Folie ist der Blitz wie Tageslicht. Beide Blitze wurden jeweils mit einem Funkfernauslöser hinter, seitlich oder auch von oben der Plize platziert.

Mit den Blitzen kann man so seine eigene Lichtstimmung erzeugen. Die Stärke der Blitze wurde einfach mit dem Abstand zum Pilz gesteuert, d.h. wenn das Blitzlicht zu stark bei der Bildkontrolle erschien, dann wurde der Blitz einfach etwas weiter weg vom Pliz platziert. Die Blitze standen auf der standardmäßig mitgelieferten Blitzhalterung oder wurden einfach in der Hand gehalten. Das Auslösen der Kamera habe ich per App mit meinem Handy gesteuert. So kann man direkt am Handy die Bilder kontrollieren, den Fokus setzen und auch Auslösen, so dass es zu keinen Verwackelungen der Bilder kommt.

Die folgenden Bilder wurden mit der spiegelosen Systemkamera von Canon, der EOS M50 mit dem Standardobjektiv 15-45 mm erstellt. Am Bildwinkel kann man u.a. die Unterschiede der beiden Objektive und Bodys erkennen. Für eine Systemkamera macht die kleine Canon erstaunlich gute Bilder.