Mein erster Lightpainting Workshop. Sehr, sehr, sehr, kalt aber einfach nur genial. Der Workshop wurde von Hubert Hartmann, den ich bei den Flammenden Sternen vor Jahren bereits kennengelernt habe, für uns organisiert. Hubert ist ein wahrer Meister seines Faches und hat uns auf die Reise in die Welt des Lightpaintings mitgenommen. Es war übrigens so kalt, dass mehrere Kameras vor Kälte den Geist aufgegeben haben und auf einzelnen Objektiven sich eine Eisschicht bildete. Vereinfacht ausgedrückt geht es beim Lightpainting um das Malen mit Licht bei Dunkelheit. Wichtig dabei ist es, ein Staiv, ein Fernauslöser und ein lichtundurchlässiges Tuch zu haben. Ein Bild entsteht auch dadurch, dass zwischendurch einfach mal das Objektiv abgedeckt wird, die Belichtung des Bildes aber im Hintergrund weiterläuft. Einzelne Bilder haben eine Belichtungszeit von über 120 Sekunden. Um die einzelnen Formen und Figuren darzustellen sind viele LED-Taschenlampen und noch mehr Akkus von Nöten. Das Abarbeiten der Figuren hat es auch in sich, denn es kann schnell aus einem Kreis auch ein Ei werden. Hubert hat das aber alles im Griff und hat uns natürchlich auch seine Tricks gezeigt. Das Orientieren im Dunkeln, wie auch das Bedienen der Kamera, ist eine Herausforderung. Ich habe an meiner Stirnlampe Rotlicht, so dass ich Dunkeln auch ein bischen Licht hatte. Pech für den der kein Rotlicht an seiner Stirnlampe hat, denn der durfte kein Licht anmachen, weil sonst die Bilder nicht richtig belichtet werden.

Gemeinsam wird dann per Kommando belichtet, so z.B. Auslösen, d.h. starten der Auslösung des Aufnahme im BULB-Modus der Kamera. Danach dann Abdecken, d.h. das schwarze Tuch wird über das Objektiv gelegt. Mit Aufdecken wird das Tuch wieder vom Objektiv genommen und dem Kommando nachbrennen kann dann jeder festlegen, wie hell der Hintergrund werden soll.

Meine ersten Ideen sind auch schon entstanden. Lightpainting Fotografieren im Team. Macht riesig Spaß. Wir hatten tierisch Viel Spaß.