Der Fotoclub Rottweil hat im Rahmen seiner Clubabende eine Feruershow mit Ancalima fotografiert.

Die Herausvorderung für den Fotografen besteht darin, Bewegung zu fotografieren. Die komplette Bandbreite des Fachwissens der Fotografen muss hierzu eingesetzt werden.

Es gibt Überlegungen bezüglich der Bewegung zu treffen, d.h. sollen die Bewegungen der Künstler eingefroren werden (Einsatz einer kurzen Verschlußzeit) oder sollen die Bewegungen fließen (Einsatz einer langen Verschlußzeit)? Aus diesem Grund wählt man die sogenannte Blendenautomatik als Programm an der Kamera aus. Man gibt als die Verschlußzeit vor und die Kamera wählt die Blende automatisch dazu aus.

Wenn möglich stellt man die ISO-Automtaik an der Kamera ein und gibt dazu eine Maximale ISO-Einstellungsgrenze vor. Dies hat den Vorteil, dass man sich um die ISO-Einstellung nicht mehr kümmern muss, die Kamera wählt also in einem vordefinierten Bereich die ISO selbst aus.

Wie muss man fokusieren, damit es auch bei einer langen Verschlußzeit von z.B.: einer Sekunde zu keinen Verwackelungen kommt?

Welche Hilfmittel z.B.:  Stativ oder Blitz werden benötigt? Wie kann man im Dunkeln fokusieren und scharfstellen, denn dies kann ja die Kamera aufgrund der schwachen Lichtverhältnissen nicht mehr?

Wie muss ich meine Kamera im dunkeln bedienen, damit man von einer kurzen zu einer langen Verschlußzeit gelangt?

Um im Dunkeln fokusieren zu können, muss man am Objektiv die Entfernung zum Motiv abschätzen bzw. einstellen. Erst dann kann eine richtige Fokusierung erfolgen. Im Normalfall wählt die Kamera eine offene Blende aus, was zur Folge hat, dass eine kleine Tiefenschärfe im Bild entsteht. Reicht diese geringe Tiefenschärfe nicht aus, dann stellt man am Besten auf den manuellen Modus an der Kamera um und gibt die Verschlußzeit und eine entsprechende Blende vor. Die ISO kann ja immer noch von der Kamera bestimmt werden.

Um bei einer langen Verschlußzeit Bewegung einfrieren zu können wird als Hilfsmittel ein Blitz benutzt. Im Standard lößt der Biltz aber mit dem Drücken auf den Auslöser aus. Damit aber die Bewegung der Künstler zum Abschluß der Bewegung aufs Bild gebracht werden kann, muß der Biltz auf den 2. Verschlußvorhang umgestellt werden, so daa der Biltz am Ende der Belichtung entsteht.

Als zusätzliches Hilsmittel kann auch noch ein Stativ benutzt werden. Das Stativ reduziert die eigene Verwackelungen bei einer längeren Verschlußzeit. Mit dem Stativ erkauft man sich allerdings den Nachteil, daß man nicht mehr so flexibel ist. Im Dunkeln sieht man ja auch eventuell das Stativ des Nachbarfotografen nicht mehr, so dass auch hier größrer Vorsicht geboten ist.

Man sollte auch einfach einplanen, dass man viel mehr Aufnahmen machen  muss, denn bei den Bewegungen der Künstler kann man auch nicht immer vorhersagen wann der Künstelr in die Kamera schaut.